Gründung der Bogenabteilung

Eine kleine Geschichte…


Bogenschießen ist angewandte Physik! – Das war uns allen klar.

Schießen kann man im Prinzip mit jedem Bogen. Sicher treffen wird man jedoch nur, wenn das Material auf einen selber perfekt abgestimmt ist. Der Prozess des Änderns und Angleichens muss so lange wiederholt werden,bis der Bogenschütze nach einigen Jahren sein eigenes Limit erreicht.

Als Schießplatz wurde uns von Hermann und Inge Schröder die Wiese vor der Schießhalle zur Verfügung gestellt. Ein Pfeilfangnetz wurde angeschafft und sollte zwischen den Bäumen aufgehängt werden, was aber aufgrund des Eigengewichts leider nicht ging. Werner Nustede sorgte mit einer ausgedienten LKW-Seilkurbel für Hilfe. Hier wurde eine Weile emsig trainiert…da aber Auf- und Abbau sehr zeitaufwendig waren, versuchten wir, auf dem Kleinkaliberstand zu trainieren. Weil aber bei vielen Jugendlichen wegen des geringen Zuggewichts die Flugbahn des Pfeiles noch höher war, erreichten nur wenige Pfeile das Ziel. Die meisten mussten wir dann aus dem KK-Blenden bergen.

Also wurden zwei Blenden zum Auf- und Abschieben umgebaut. Wir konnten jetzt zwar die damals noch üblichen 18 bzw. 25 Meter Distanzen üben, aber die Trainingsbedingungen waren, gerade im Winter oder bei Regen , schlecht.

 Der erste Leiter der Bogenabteilung, Peter Littau, zog sich beruflich bedingt immer mehr zurück, weshalb Harald Wiechmann daraufhin das Training übernahm. Auf einem Jedermann-Schießen beim Schützenfest konnte Arno Schröder als Bogenschütze gewonnen werden. Er ließ sich nach einiger Zeit mit Norbert Hartwig zum Sportleiter ausbilden.

Schon in der Planungsphase der Petersfehner Mehrzweckhalle hat man dem Schützenverein Nutzungsrechte eingeräumt, sodass wir hier bis heute mit Freunde am Bogensport ganzjährig trainieren können.

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